| Was sind Indikatoren? |
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| Geschrieben von: Lukas | |
| Mittwoch, 26. März 2008 20:19 | |
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Was sind Indikatoren?
Um an der Börse wirklich Erfolg zu haben, wurden im Laufe der Geschichte immer wieder verschiedene Indikatoren entwickelt. Ein Indikator ist also eine Entscheidungshilfe. Er soll mir bei meiner Entscheidung behilflich sein. Es gibt so viele verschiedene Indikatoren, die ich nie alle berücksichtigen kann und darf, denn sonst würde ich mich nie für den Kauf einer Aktie entscheiden. Der wichtigste und wohl älteste Indikator ist der sogenannte „Gleitende Durchschnittslinie“ (GD), oder auch Moving Average (MA) genannt. Diesen Indikator gibt es schon lange. Nur die Frage lautet: Wie setze ich ihn gewinnbringend ein?
Die GD ist nichts anderes als ein Durchschnittswert. Wähle ich z.B. eine 10GD, so ist das der Durchschnitt der letzten 10 Tage. Dieser GD wird grafisch im Chart in Form einer Linie dargestellt! Grundsätzlich gilt. Durchbricht die Aktie die GD von unten nach oben, so entsteht ein Einkaufssignal. Durchbricht die Aktie die Linie von oben nach unten entsteht ein Verkaufssignal. Die Berechnung ist ziemlich einfach; z.B.: GD10: Man nimmt die Summe der letzten 10 Tage her (immer nur die Schlusskurse) und dividiert diese durch 10. Heute gibt es bereits viele Abweichungen der GD. Wir verwenden für unsere Analysen die MA Wilder`s (MAW). Schauen wir uns nun aber ein paar Beispiele an:
(Bild aus www.stockcharts.com)
Die blaue Linie ist die GD 10. Wird diese von unten nach oben durchbrochen, so gilt das für viele als ein Einstiegssignal.
Wir brauchen dazu einzig und anleinen die MAW 100 und die WAV 20 und den Candlestickchart! Die WAV 100 zeigt ziemlich genau an, ob der Trend steigend ist oder nicht! Und die WAV 20 liefert mir den Zeitpunkt, wann ich mit einer Aktie ein- und wieder aussteigen soll. Mit dieser Strategie wirst du, wenn du sie konsequent anwendest, Erfolg haben. Grundsätzlich verwenden wir keine Pennystocks, also Aktien mit schwachen Volumen und geringem Wert. Das Volumen ist der Umsatz einer Aktie. Das Volumen sollte mindestens 5 Millionen aufweisen!
Wenn die Aktie die WAV 20 von unten nach oben durchbricht handelt es sich um ein Einstiegssignal. Die Position wird spätestens beim nächsten Durchbruch der WAV20 von oben nach unten wieder glattgestellt. Allerdings muss sich die Aktie oberhalb der WAV 100 befinden. Ansonsten handelt es sich nicht um ein Einstiegssignal.
(Bild aus www.comdirect.de)
Fassen wir nochmals zusammen: Ein Longsignal entsteht, wenn die Aktie oberhalb der WAV 100 ist (Trend!) und die WAV 20 von unten nach oben durchbrochen wird. Wir steigen mit einem Stop-Order etwas oberhalb des Tageshochs ein (Tag des Durchbruchs). Ansicht Candlestick. Am besten ist, wenn ich kurz vor Börsenbeginn einen Order tagesgültig ausführe. So jetzt wissen wir, wann wir ein Aktie kaufen und nun müssen wir uns noch folgendes überlegen, das so fundametal für ihren dauerhaften Erfolg ist: wann verkaufe ich die Aktie mit Verlust und wann mit Gewinn????? Verkauf mit Verlust: Anschließend bestimmen wir den virtuellen STOP-Preis. Der Stop-Preis ist das LOW vom Vortag des Durchbruchs. Vom LOW des Vortages bis zu unserem Einstiegspunkt darf eine Spanne von 4,5% nicht überschritten werden! Ansonsten handelt es sich nicht um ein Einstiegssignal. Man kann auch das LOW des Durchbruchtages nehmen, denn ist das LOW des Durchbruchtages tiefer als das vom Vortag, so gilt dieser als der Stop-Preis (und nicht der des Vortages!!!!) Wir steigen mit einem Stoporder am Folgetag ein! Also vor Börsenbeginn!!!!! Ausstieg mit Stoporder, Market oder Limit nachdem die Aktie die MA20 wieder durchbricht, sofern ich in der Gewinnerzone bin. Ansonsten gilt erst das Durchbrechen des Stop-Preises als Ausstiegssignal. Und dann rigoros aussteigen. Das Gesmatdepot muss so abgesichert werden, dass ich nie mehr als 5% minus mache. Verkauf mit Gewinn: Wie weit eine Aktie steigt wissen wir im vor hinein nicht. Deswegen müssen wir sie absichern, sobald wir einen Gewinn haben. Sobald die Aktie die erste Gegenbewegung (Korrektur macht) und dann wieder über das Hoch hinausgeht, verschiebt sich unser virtueller-Stoppreis dorthin. Wenn ich im Gewinn bin, sichere ich nun meine Aktien etwas unter diesem Tief mit einem Stoporder ab. Der Order bleibt so lange aktiv, bis eine neue Korrektur gebildet wird! Lassen wir ein paar Bilder sprechen:
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| Aktualisiert ( Mittwoch, 26. März 2008 20:44 ) |